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  Gott spricht; "Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten." Jeremia 31,9

Jeremia wird von Gott zum Propheten berufen, als Israel ein geteiltes Land ist. Der größte Teil steht schon unter der Herrschaft der Großmacht Babylonien. Ein kleiner Teil, Juda, hat sich noch eine gewisse Selbstständigkeit bewahren können. Für die Propheten ist die Eroberung Israels Folge ihres Ungehorsams gegenüber Gott und ihres unsozialen Verhaltens. Sie rufen zur Umkehr auf. Doch die Israelten hören nicht auf sie. Jeremia warnt das Volk vergeblich, dass auch für Juda der Untergang bevorsteht. Sein Sonderuftrag als Bote Gottes räumt ihm leider keine Sonderrechte ein. Er muss den Untergang Israels und die Deportation in ein fremdes Land am eigenen Leib miterleben. Verlust von Heimat und Familie, ein Leben als Sklaven in der Fremde, die Israeliten sind zutiefst verletzt,verzweifelt und deprimiert. Am Ende seines Wirkens, als Israel schon eine lange Zeit des Leidens hinter sich hat, bekommt Jeremia doch noch eine frohe Botschaft von Gott mit auf den Weg. Das Elend wird nicht ewig dauern. Irgendwann werden die Verbannten heimkehren dürfen, Es wird einen Neuanfang für sie geben. Doch die Wende kommt nicht schlagartig, Es heißt nicht; Sie werden weinend kommen, aber lachend weitergehen. Die Wende beginnt erst damit, dass sie Gott als denjenigen entdecken, bei dem sie ihr Herz ausschütten und weinen können. Gott wird sie trösten und leiten. Er wird ihnen helfen, das Schwere, was hinter ihnen liegt, zu verarbeiten. Erst dann werden sie in der Lage sein sich von ihm auf neue Wege, in die Freiheit führen zu lassen. Die frohe Botschaft Jeremias ist später durch Jesus Christus bestätigt worden und gilt deshalb auch für uns. Gott ist nicht nur an den Höhepunkten, sondern besonders in den Krisen unseres Lebens unser Gegenüber und Ansprechpartner. Im Gebet dürfen wir weinen und zur Not auch schimpfen. Er lässt uns seinen Trost erfahren. Für Israel war die Erfahrung seiner Nähe und seines Trostes der Wendepunkt zurück in ein halbwegs normales Leben. Gott will auch uns trösten und leiten und Heilung schenken für die Wunden, die uns die letzten zurückliegenden Monate in der Corona-Krise schon geschlagen haben  Unser Kummer geht nicht ins Leere. Von ihm getröstet und geleitet finden wir die Kraft für den vermutlich noch weiten Weg zurück in ein "normales" Leben. 

So können wir getröstet und unter seiner Leitung in den November mit dem verordneten "Wellenbrecher-Lockdown" gehen. ER geht mit!

Bleibt/bleiben Sie gesund und gesegnet!

Pastor Werner Happe

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