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"Du sollst dich nicht der Mehrheit anschließen, wenn sie im Unrecht ist." 2. Mose 23,2

 

Welch ein Wort, passend in unsere Zeit! Klingt doch, wie eine Auffordereung, ein Statement! Gerade in unserer heutigen, politischen Situation gibt es ja das Massenphänomen, dass die Menschen sich gerne denen anschliessen, die lautstark und vehement ihre Meinung vertreten. Übrigens nicht nur ein Phänomen unserer Zeit, sondern ein Geschehen, dass sich durch die Geschichte hinweg beobachten lässt. Der Mensch ist scheinbar ein Herdentier. Er folgt gerne denen, die es (besser) wissen und das auch gerne, ob geschickt oder fair sei hahingestellt, laut und konsequent vertreten. Sogenannte "Alphatiere"braucht es auch und es ist zuerst auch nichts Schlimmes oder Verwerfliches. 

Nun zeigt uns der Monatsspruch aus dem Alten Testament aber, dass wir durchaus eine Verantwortung haben, zu prüfen, was Recht und Unrecht ist. Nicht alles, was zuerst gut klingt, ist auch schon richtig  und sei es noch so laut und trotzig behauptet! Auch hat nicht immer und automatisch die Mehrheit recht! Wie aber erkennen wir ein Unrecht?

Gott hat uns dazu mit einem Verstand und einem Gewissen ausgestattet. Manche reden hier auch von einem Bauchgefühl. Es ist nicht verkehrt auf sein Gewissen oder sein Bauchgefühl zu hören! Als Christen haben wir auch den Heiligen Geist, der uns in alle Wahrheit führt. Schließlich können wir Gott direkt fragen (im Gebet). Das ist im Neuen Testament auch damit gemeint, dass wir alles prüfen sollen und nur das Gute behalten (1. Thessalonicher 5,21)!

Jetzt beginnt die Sommer- und Ferienzeit. Nutzen wir sie doch, um das Wort Gottes (die Bibel) zu studieren, Zeit und Orientierung im Gebet zu suchen. Eigenverantwortung ist das Stichwort des Monats! In Verantwortung vor Gott und den Menschen! In diesem Sinne eine gute und gesegnete (Sommer-)Zeit!

Ihr/euer Werner Happe

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Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.